Montag, 1. Februar 2016

Indien, Delhi - Agra

Die Ausfahrt aus Delhi (im Konvoi) wird dadurch erleichtert, dass unser Hotel schon im Süden ausserhalb des Zentrums liegt. Nach etwas Eingewöhnung macht das Radeln hier echt Spass, man muss nur mitschwimmen im Verkehr, immer bremsbereit sein, aber wenig bremsen. They don't kill you. Nie zurückschaun, das macht nur nervös.

Vor dem Start gibt es noch den Segen eines Hindu-Priesters. Den können wir sicher gebrauchen.
Morgentemperatur 10 Grad, Mittags bis 24 Grad, trüb. Gut zum Radeln.

auch unsere Fahrzeuge kriegen den Segen, das Hakenkreuz kommt aus Indien

es geht los

Kuhfladen als Brenmaterial

erstes Lunch

mit Filter nur, wenn's zu sehr stinkt






nicht grau, sondern schwarz voll Abwasser


der tägliche Smog


Ein imposanter Hingutempel liegt am Weg. Drei von uns besichtigen ihn, die anderen sind mehr am Mc-Doof interessiert. Strengste Zugangskontrollen mit Metalldetektor und Leibesvisitation. Nichts aus Tierischem darf rein, keine Schuhe, keine Geldboerse, kein Gürtel, aber auch kein Fotoapparat, kein Handy, kein Garmin, alles muss vorher abgegeben werden. Der Innenraum aus weissem Marmor mit einer indischen Gottheit im Zentrum und anderen Göttern oder auch nur Inkarnationen rundherum.
wichtiger Hindu-Tempel


ein Eicher

neuer Hindutempel

Wasserbüffel


Ankunft im Luxushotel in Agra

erster Sturz, Truut ist 8!!!


Indien, Delhi

Delhi, eine Stadt mit rund 17 Millionen Einwohnern, erfüllt alle Erwartungen/Befürchtungen. Der Verkehr ist unglaublich chaotisch. Aber dafür gab uns soeben beim Riders-Meeting ein begleitender Inder eine sehr gute Erklärung. Wir sind die grösste Demokratie der Welt und die Freiheit gilt auch im Strassenverkehr. Da jeder selber falsch fährt regt sich auch niemand darüber auf, wenn andere einem auf der falschen Strassenseite entgegenkommen.
Ansonsten war die gestrige Stadtbesichtigung sehr interessant und ich habe vieles vom dem gesehen, was für Indien typisch ist. Heilige Kuehe mitten auf der Schnellstrasse, Bettler, Schlangenbeschwörer mit zahnlosen Cobras, freche Affen und viel, viel Müll, Gestank und Smog.










mit 8 % zu stark, schmeckt nicht

meine Knarre durfte nicht mit

was für ein langweiliges Hotel











diese 500 Jahre alte Eisensaeule rostet nicht


unvollendet, sollte120 m hoch werden


Qutb Minar, mit 70 Metern hoechster Backsteinturm Indiens,
gebaut vom ersten Mogul um 1200





India Gate der Briten



ein Mogul-Mausoleum, fast so schoen wie das Taj Mahal




Kite







irrer Verkehr



groesste Moschee Indiens, kein Zutritt, da Freitag


Heiler



Mittwoch, 27. Januar 2016

Anreise

Anfangs geht alles glatt. Der Zug in Hof-Neuhof kommt mit nur 1 Minute Verspätung, der Alex nach München fährt pünktlich ab, mein Radlkarton wird nicht beanstandet und in Freising kommen wir mit geringer Verspätung an. Dann aber der Schock: Die Strecke nach München ist unterbrochen, es fahren keine S-Bahnen. Ich wollte per S-Bahn nach Neufahrn und dort auf sie Flughafen-S-Bahn umsteigen. Was tun?
Der Flughafenbus akzeptiert mein Rail-and-Fly-Ticket und nimmt auch Fahrräder mit. Ich warte und warte, der nächste Bus fällt aber aus, doch mit dem Folgenden komme ich gerade noch früh genug am Flughafen an. Trotz langer Schlange am Emirates-Schalter geht das Einchecken flott voran und auch das Radl wird mit einem kurzen Abstecher zum Sperrgepäckschalter problemlos und kostenlos innerhalb der 30-kg-Freigepäck-Grenze eingecheckt. Emirates ist freundlich zu Radlern mit wenig Gepäck.
Ein letztes Weißbier und schon geht´s mir nach den Aufregungen wieder besser.
Kostenloses Internet im Flughafen ermöglicht mir diesen Blogeintrag und eine sinnvolle Nutzung der Wartezeit. Der Airbus A380 wartet.

ein letztes Weissbier

im A 380

Saudi Arabien mit Ölfackeln

Dubai bei Nacht

5 Stunden Wartezeit in Dubai, dann geht es weiter nach Neu Delhi. Dort geht alles glatt, Tache da, Radl da und ich komme ohne nervige Zollkontrolle durch. Ich bin angekommen und kann aufatmen, auch wenn der unverschämte Taxifahrer ziemlich nervt.