Samstag, 13. Februar 2016

Indien, Jodhpur - Kumbalgarh -Udaipur

 Seit 2 Tagen scheint mir ein Stein im Magen zu liegen, kein Appetit.
Morgends auf einer Rüttelstrecke rutsche ich wohl in ein Schlagloch und stürze, Hose zerrissen, Hautabschürfungen, kleine Prellung, aber nichts Ernstes. Radl nicht beschädigt und ich kann weiterfahren.
Die erste Steigungen sind zu bezwingen. Wir buchen eine Tour zu einer Sound-and-Light-Show im Kumbalgarh-Fort. Die Show ist absolut nicht sehenswert, totaler Reinfall, aber das Fort ist gewaltig.
Nach angenehmem Downhill warten 5 von uns nicht auf den Konvoi und finden mit nur einem kleinen Verfahrer unser Hotel in Udaipur.

Gazellen


Antilope

verbreitete Steinindustrie

wer im Bus keinen Platz findet

Nomaden


Störche

Anabel bereitet ind. Tee

Wasserbüffel in ihrem Element







die nehmen sich die Vorfahrt


freche Affen, werden von Indern gefüttert


Lisa jagt Affen 




nach dem Sturz

Fort Kumbalgarh






so kalt ist es am Morgen


Ibis

ehem. von Büffeln angetriebenes Wasserrad


Donnerstag, 11. Februar 2016

Indien, Jodhpur

Über Jodhpur thront ein gewaltiges Fort, bis vor 70 Jahren vom hiesigen Maharadscha als Palast genutzt und sehr gut erhalten. Sein neuer Palast, in dem er selbst auch wohnt, ist ein Luxuxhotel.
Bei der Stadttour wird zuerst der Verbrennungsplatz der Maharadschas mit Marmortempel, dann das Fort mit Museum und zuletzt die Blaue Stadt besichtigt.
das Fort bei Nacht

Stadtmauer














Blue City

Adler




Elefantensitz des Maharadschas











Clocktower



zurück mit der Kutsche


Inder füttern Tauben

Maharadscha-Hotel


Bisher haben sich nur wenige meiner Vorurteile gegenueber Indien bestätigt. Bei Müll, Abwasser und Luftverschmutzung voll, beim Strassenzustand teilweise, aber die Leute sind freundlich und hilfsbereit (sofern sie einen verstehen), der Verkehr berechenbar (man sollte aber immer bremsbereit sein) und das Essen bekömmlich und nicht besonders scharf.
Neugierig sind sie, Motorradfahrer überholen, bremsen, fahren neben einem her und fragen mit oder ohne Begrüssung, wo man hinfährt, aus welchem Land man kommt und nach der Familie.
Nicht besonders ansprechend sind allerdings die Leute (nicht nur Kinder), die am Strassenrand kacken.